Francotyp-Postalia Tochter freesort und Siemens schließen Kooperationsvertrag

    Birkenwerder, 4. Juli 2007,


    • freesort und Siemens IT Solution & Services bedienen Konsolidierungs­markt gemeinsam.
    • freesort durch drei weitere Standorte in Deutschland nun bundesweit prä­sent.
    • Konsolidierungsvolumen von freesort steigt durch Kooperation um 1 Mil­lion Briefe pro Monat.

    Die Tochtergesellschaft der börsennotierten Francotyp-Postalia Holding AG, freesort GmbH und Siemens IT Solution & Services GmbH & Co oHG (SIS) haben einen Kooperationsvertrag im Bereich Konsolidierungsgeschäft ge­schlossen. Sie bedienen künftig gemeinsam den deutschen Konsolidierungsmarkt.

    Mit den drei Standorten Berlin, Fürth und Köln, die SIS ein­bringt, ist freesort nun bundesweit präsent. Damit hat freesort sein Ziel, im Jahr 2007 acht Standorte zu eröffnen, bereits überschritten, ohne Anlaufkosten für neue Infrastrukturen auf­wenden zu müssen. Das Konsolidierungsvolumen von freesort steigt durch die Kooperation mit SIS um 1 Mio. Briefe pro Mo­nat.

    Die bundesweite Konsolidierung ermöglicht eine Steigerung bei der Gewinnung von Großkunden, eine höhere  Vertriebs­effizienz, höhere economies of scale der einzelnen Konsolidie­rungszentren sowie eine stärkere Kundenbindung.

    „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Siemens. Durch die Kooperation ist es uns möglich, unser technisches und vertriebliches Know-how zu bündeln und dadurch die Rentabilität und den Ertrag von freesort zu erhöhen“, sagte Hartmut Neumann, Vorstandssprecher der Francotyp-Postalia Holding AG. „Wir sind  unserem Ziel, für das Jahr 2007 ein Volumen von über 100 Mio. Briefen und eine ausgeglichene Bilanz zu erreichen, ein großes Stück näher gekommen.“

    Die freesort GmbH, die im Konsolidierungsgeschäft tätig ist, hatte im Mai 2007 in Stuttgart ihre sechste Niederlassung er­öffnet. Damit verfügt freesort nach der Eröffnung in Leipzig im Februar diesen Jahres und nun durch den Kooperationsver­trag mit SIS über ein Netz von neun Briefsortierzentren in Hamburg, Berlin, Leipzig, Fürth, Stuttgart, Frankfurt am Main, Frechen, Köln und Düsseldorf. Für dieses Jahr ist noch die Eröffnung zweier Zentren in Hannover und München geplant. Mittelfristig strebt freesort in Deutschland einen Marktanteil von 25 Prozent an.

    Siemens IT Solution & Services betreibt derzeit an den Stand­orten Berlin, Fürth und Köln Druckzentren, an denen sie ihren Kunden neben Druckleistungen nun in Kooperation mit free­sort auch die konsolidierte Einlieferung bei der Deutschen Post AG anbietet. SIS plant weitere Standorte mit Druckzent­ren zu errichten.

    freesort und SIS bieten künftig ihren Kunden, mittleren und großen Versendern,  im Verbund ein gemeinsames Netz von Sortierzentren an, das bundesweit agiert.

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    Über die Francotyp-Postalia Holding AG

    Der Konzern um die Francotyp-Postalia Holding AG kann auf eine über 80-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Entwick­lung, Herstellung und dem Vertrieb von Frankiermaschinen sowie dem Vertrieb von Kuvertiermaschinen. Diese im Ge­schäftsbereich Mailroom zusammengefassten Aktivitäten sind von einem hohen Anteil wiederkehrender Umsatzerlöse ge­prägt, die mehr als 60 % des Konzernumsatzes ausmachen. Motor dieser Umsatzstabilität sind die bei Kunden installierten rund 248.000 elektronischen Frankiermaschinen, die das Af­ter-Sales-Geschäft generieren. Francotyp-Postalia ist im Frankiermaschinengeschäft in Deutschland Marktführer mit einem Marktanteil von derzeit 45%. Der weltweite Marktanteil entsprach Ende 2006 rund 9%. Die wichtigsten Märkte von Francotyp-Postalia sind Deutschland, die USA, die Nieder­lande und Großbritannien.

    Darüber hinaus werden im Geschäftsbereich Mailstream Postdienstleistungen wie Abholung, Sortierung und Konsoli­dierung von Kundenausgangspost sowie elektronische Hyb­ridmail angeboten, die zunehmend an Bedeutung gewinnen werden. Im Geschäftsjahr 2006 (31.12.) erwirtschaftete der Francotyp-Postalia-Konzern mit weltweit rund 939 Mitarbeitern einen konsolidierten Konzernumsatz von rund 143 Mio. EUR* sowie ein um Sondereffekte bereinigtes EBITDA von rund 32,2 Mio. EUR*, was einer EBITDA-Marge von circa 22 %* entspricht.

    *Im Jahresabschluss 2005 als Pro-Forma-Angaben ausgewie­sen wegen der in 2005 erfolgten Erstkonsolidierung der FP-Gruppe in ihrer heutigen Form.

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