Francotyp-Postalia Tochter freesort und Siemens schließen Kooperationsvertrag
- freesort und Siemens IT Solution & Services bedienen Konsolidierungsmarkt gemeinsam.
- freesort durch drei weitere Standorte in Deutschland nun bundesweit präsent.
- Konsolidierungsvolumen von freesort steigt durch Kooperation um 1 Million Briefe pro Monat.
Die Tochtergesellschaft der börsennotierten Francotyp-Postalia Holding AG, freesort GmbH und Siemens IT Solution & Services GmbH & Co oHG (SIS) haben einen Kooperationsvertrag im Bereich Konsolidierungsgeschäft geschlossen. Sie bedienen künftig gemeinsam den deutschen Konsolidierungsmarkt.
Mit den drei Standorten Berlin, Fürth und Köln, die SIS einbringt, ist freesort nun bundesweit präsent. Damit hat freesort sein Ziel, im Jahr 2007 acht Standorte zu eröffnen, bereits überschritten, ohne Anlaufkosten für neue Infrastrukturen aufwenden zu müssen. Das Konsolidierungsvolumen von freesort steigt durch die Kooperation mit SIS um 1 Mio. Briefe pro Monat.
Die bundesweite Konsolidierung ermöglicht eine Steigerung bei der Gewinnung von Großkunden, eine höhere Vertriebseffizienz, höhere economies of scale der einzelnen Konsolidierungszentren sowie eine stärkere Kundenbindung.
„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Siemens. Durch die Kooperation ist es uns möglich, unser technisches und vertriebliches Know-how zu bündeln und dadurch die Rentabilität und den Ertrag von freesort zu erhöhen“, sagte Hartmut Neumann, Vorstandssprecher der Francotyp-Postalia Holding AG. „Wir sind unserem Ziel, für das Jahr 2007 ein Volumen von über 100 Mio. Briefen und eine ausgeglichene Bilanz zu erreichen, ein großes Stück näher gekommen.“
Die freesort GmbH, die im Konsolidierungsgeschäft tätig ist, hatte im Mai 2007 in Stuttgart ihre sechste Niederlassung eröffnet. Damit verfügt freesort nach der Eröffnung in Leipzig im Februar diesen Jahres und nun durch den Kooperationsvertrag mit SIS über ein Netz von neun Briefsortierzentren in Hamburg, Berlin, Leipzig, Fürth, Stuttgart, Frankfurt am Main, Frechen, Köln und Düsseldorf. Für dieses Jahr ist noch die Eröffnung zweier Zentren in Hannover und München geplant. Mittelfristig strebt freesort in Deutschland einen Marktanteil von 25 Prozent an.
Siemens IT Solution & Services betreibt derzeit an den Standorten Berlin, Fürth und Köln Druckzentren, an denen sie ihren Kunden neben Druckleistungen nun in Kooperation mit freesort auch die konsolidierte Einlieferung bei der Deutschen Post AG anbietet. SIS plant weitere Standorte mit Druckzentren zu errichten.
freesort und SIS bieten künftig ihren Kunden, mittleren und großen Versendern, im Verbund ein gemeinsames Netz von Sortierzentren an, das bundesweit agiert.
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Über die Francotyp-Postalia Holding AG
Der Konzern um die Francotyp-Postalia Holding AG kann auf eine über 80-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Frankiermaschinen sowie dem Vertrieb von Kuvertiermaschinen. Diese im Geschäftsbereich Mailroom zusammengefassten Aktivitäten sind von einem hohen Anteil wiederkehrender Umsatzerlöse geprägt, die mehr als 60 % des Konzernumsatzes ausmachen. Motor dieser Umsatzstabilität sind die bei Kunden installierten rund 248.000 elektronischen Frankiermaschinen, die das After-Sales-Geschäft generieren. Francotyp-Postalia ist im Frankiermaschinengeschäft in Deutschland Marktführer mit einem Marktanteil von derzeit 45%. Der weltweite Marktanteil entsprach Ende 2006 rund 9%. Die wichtigsten Märkte von Francotyp-Postalia sind Deutschland, die USA, die Niederlande und Großbritannien.
Darüber hinaus werden im Geschäftsbereich Mailstream Postdienstleistungen wie Abholung, Sortierung und Konsolidierung von Kundenausgangspost sowie elektronische Hybridmail angeboten, die zunehmend an Bedeutung gewinnen werden. Im Geschäftsjahr 2006 (31.12.) erwirtschaftete der Francotyp-Postalia-Konzern mit weltweit rund 939 Mitarbeitern einen konsolidierten Konzernumsatz von rund 143 Mio. EUR* sowie ein um Sondereffekte bereinigtes EBITDA von rund 32,2 Mio. EUR*, was einer EBITDA-Marge von circa 22 %* entspricht.
*Im Jahresabschluss 2005 als Pro-Forma-Angaben ausgewiesen wegen der in 2005 erfolgten Erstkonsolidierung der FP-Gruppe in ihrer heutigen Form.
