Francotyp-Postalia verbessert Ergebnis im dritten Quartal 2009

    Birkenwerder, 10.11.2009


    Die Francotyp-Postalia Holding AG verbesserte im dritten Quartal 2009 die Profitabilität trotz unverändert schwieriger gesamt- und branchenwirtschaftlicher Rahmenbedingungen: Bei einem Umsatz von 30,4 Mio. Euro nach 33,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal steigerte der weltweit tätige Dienstleister für den Postausgang das EBITDA-Ergebnis auf 4,7 Mio. Euro gegenüber 4,5 Mio. Euro im dritten Quartal 2008. Damit setzte sich die Entwicklung des Vorquartals fort: In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwirtschaftete die FP-Gruppe mit 14,2 Mio. Euro ein EBITDA-Ergebnis auf Vorjahresniveau (Q1-Q3 2008: 14,3 Mio. Euro), während der Umsatz in diesem Zeitraum um 8,3 Prozent auf 97,3 Mio. Euro sank.

    Hohe Stabilität wiederkehrender Umsätze

    Wie in den Vorquartalen entwickelte sich der Umsatz der FP-Gruppe im dritten Quartal 2009 zweigeteilt: Einer hohen Stabilität wiederkehrender Umsätze standen konjunkturbedingt rückläufige Umsätze bei Produktverkäufen im Frankier- und Kuvertiermaschinengeschäft gegenüber. In deren Folge lag der Umsatz im Segment Mailroom im dritten Quartal 2009 bei 26,4 Mio. Euro nach 29,6 Mio. Euro im Vorjahresquartal; in den ersten neun Monaten erreichte der Umsatz 85,4 Mio. Euro nach 94,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die wiederkehrenden Umsätze, die aus Serviceverträgen, dem Mietgeschäft und dem Verkauf von Verbrauchsmaterialien für die weltweit mehr als 262.000 im Einsatz befindlichen Frankiermaschinen stammen, stiegen in diesem Zeitraum dagegen leicht auf 60,5 Mio. Euro gegenüber 60,4 Mio. Euro in den ersten neun Monaten des Vorjahres.

    Überwiegend wiederkehrende Umsätze erzielt die FP-Gruppe auch mit den Softwarelösungen und Dienstleistungen im Postausgang. Der Umsatz im Segment Mailstream stieg daher sowohl im Quartal als auch in den ersten neun Monaten: Im dritten Quartal 2009 lag er bei 4,0 Mio. Euro gegenüber 3,8 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum, in den ersten neun Monaten bei 11,9 Mio. Euro nach 11,3 Mio. Euro. „Der frühzeitige Ausbau unseres Leistungsspektrums in Richtung Softwarelösung und Postdienstleistung im Postausgang zahlt sich aus. Wir generieren hier wiederkehrende Umsätze aus stabilen Kundenbeziehungen“, erklärt Andreas Drechsler, Vorstand der FP-Gruppe.

    Konsequentes Kostenmanagement stärkt Ertragskraft

    Die in 2009 weitestgehend abgeschlossene Restrukturierung und ein konsequentes Kostenmanagement stärkten in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres die Ertragskraft. Dadurch konnte die FP-Gruppe trotz Umsatzrückgangs ihr EBITDA-Ergebnis auf Vorjahresniveau stabilisieren. Die EBITDA-Marge erhöhte sich infolgedessen im dritten Quartal 2009 auf 15 Prozent gegenüber 13 Prozent im Vorjahresquartal.

    Das Konzernergebnis verbesserte sich ebenfalls auf -1,6 Mio. Euro gegenüber -2,4 Mio. Euro im dritten Quartal 2008. Nach neun Monaten liegt das Konzernergebnis bei -6,5 Mio. Euro gegenüber -7,0 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. „Wir haben in den vergangenen Quartalen unsere Prozesse gestrafft und die Kosten signifikant gesenkt“, erklärt FP-Vorstand Hans Szymanski. „Damit ist unser Unternehmen gut aufgestellt, um in einem kommenden Aufschwung die Ertragskraft weiter nachhaltig zu verbessern.“

    Rahmenbedingungen bleiben 2009 schwierig

    Im laufenden Geschäftsjahr bleibt das wirtschaftliche Umfeld allerdings schwierig; nur zögerlich überwinden die Industriestaaten – die wichtigsten Absatzmärkte der FP-Gruppe – die schwerste Rezession der Nachkriegszeit. Daher plant das Unternehmen jetzt einen Umsatz am unteren Ende der im August 2009 avisierten Spanne von 133 bis 136 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2009. Aufgrund der im Jahresverlauf gesteigerten Ertragskraft erwartet die FP-Gruppe dagegen unverändert ein EBITDA vor Restrukturierungskosten von 19 bis 21 Mio. Euro; die Restrukturierungskosten dürften sich hierbei auf rund 2,0 Mio. Euro beschränken.

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