Francotyp-Postalia schüttet erstmals Dividende aus

    Birkenwerder, 18. Juni 2008


    • Hauptversammlung beschließt Dividendenzahlung von 15 Cent je Aktie
    • Ermächtigung der Hauptversammlung zum Erwerb eigener Aktien
    • Prof. Dr. Michael J. A. Hoffmann neu in den Aufsichtsrat gewählt

     

    Auf der heutigen Hauptversammlung der Francotyp-Postalia Holding AG, einem weltweit tätigen Dienstleister für den Postausgangsmarkt, haben die Aktionäre die erstmalige Ausschüttung einer Dividende von 0,15 Euro je Aktie beschlossen. Dies entspricht einer Dividendensumme von 2,1 Mio. Euro und gemessen am Kurs vom 17. Juni 2008 einer Dividendenrendite von 3,9 %. Ausgeschüttet wird die Dividende ab dem 19. Juni 2008.

    Erstmals stellte der seit 1. Januar 2008 amtierende Vorstandsvorsitzende Dr. Heinz-Dieter Sluma seine Strategie den Aktionären auf der Hauptversammlung in Berlin vor. „Wir werden die FP-Gruppe zu einem integrierten Full-Service-Anbieter in der Ausgangspost aufbauen“, erklärte Dr. Sluma. „Mit einem weltweiten Marktanteil von über 9 % bei Frankiermaschinen hat die FP-Gruppe optimale Voraussetzungen, die Wertschöpfungskette im Postausgangsmarkt mit innovativen Lösungen zu erweitern und Unternehmenskunden jeder Größenordnung maßgeschneiderte Mailstream Services anzubieten“.

    Die Geschäftsentwicklung und die Aussichten im Dienstleistungsgeschäft bewertet Dr. Sluma sehr positiv. „Im klassischen Mailroom-Geschäft müssen wir jedoch die Profitabilität steigern. Wir haben deshalb ein Restrukturierungsprogramm mit dem Namen MOVE aufgesetzt, um unsere Prozesse zu optimieren und im nächsten Jahr Einsparungen in einer Größenordnung von 3 bis 5 Mio. Euro zu realisieren“, so Dr. Sluma.

    Der Vorstand bekräftigte auf der Hauptversammlung die Ende Februar 2008 vorgelegte Prognose für das Gesamtjahr 2008. Das Unternehmen erwartet danach einen Umsatz von 150 bis 160 Mio. Euro und ein EBITDA-Ergebnis von 22 bis 26 Mio. Euro.


    Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

    Mit 9.885.748 Aktien waren 68,99 % des Grundkapitals in Höhe von 14.329.556 Euro auf der Hauptversammlung vertreten. Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats wurden mit einer Zustimmung von 99,99 % entlastet. Darüber hinaus hat die Hauptversammlung mit einer Mehrheit von 99,99 % auch dem Ermächtigungsbeschluss zum Kauf eigener Aktien zugestimmt. Der Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 16. Oktober 2006 war am 15. April 2008 ausgelaufen. Gemäß dem neuen Beschluss ist die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 17. Dezember 2009 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Bislang hat das Unternehmen 370.444 Aktien zurückgekauft. Das entspricht rund 2,5 % des Grundkapitals.

    Als Vertreter im Aufsichtsrat wurde Prof. Dr. Michael J. A. Hoffmann neu gewählt. Prof. Dr. Hoffmann, Professor für Industrielle Fertigung und Organisation an der Universität Witten/Herdecke, übernimmt das Mandat des bisherigen Aufsichtsratsmitglieds Dr. Rolf Stomberg, der sein Amt als Aufsichtsrat der Gesellschaft mit Wirkung zum Ende der Hauptversammlung niederlegte.

    Kontakt

    Francotyp Postalia Holding AG
    Sabina Prüser
    Tel: +49 (0)3303 525 410
    Fax: +49 (0)3303 53707 410
    E-Mail: s.prueser(at)francotyp.com


    Über die FP-Gruppe

    Mit ihren Produkten und Dienstleistungen deckt die Francotyp-Postalia Holding AG die gesamte Wertschöpfungskette im Postausgangsmarkt ab – das Spektrum reicht von Frankier- und Kuvertiermaschinen über die Abholung, Sortierung und Konsolidierung von Ausgangspost bis hin zu elektronischen Hybridmaillösungen für eine effiziente Briefverarbeitung im 21. Jahrhundert. Die FP-Gruppe mit Hauptsitz in Birkenwerder bei Berlin kann damit Unternehmenskunden jeder Größenordnung maßgeschneiderte Mailstream Services anbieten. Sie ist heute in vielen Industrieländern mit eigenen Niederlassungen präsent und besitzt bei Frankiermaschinen einen weltweiten Marktanteil von über 9 %. Mit ihrer mehr als 80-jährigen Unternehmensgeschichte profitiert die FP-Gruppe heute in allen Märkten von der zunehmenden Liberalisierung der Postmärkte sowie der Bereitschaft von Unternehmen, ihre Ausgangspost an professionelle Dienstleister auszulagern. Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 1.100 Mitarbeitern einen Umsatz von 145,1 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 26,3 Mio. Euro.

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